Das sind wir
| Hau
Mitakuyepi, Rainer emaciapelo. |
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Meine Liebe habe ich in Perú gefunden. Meine Frau ist sehr Stolz auf Ihre Indianischen Vorfahren und das durch Ihre Adern das Blut der Inca fliesst. Sie betreibt in Wien eine Folkoretanzgruppe und versucht hier noch die alten Tänze aufleben zu lassen. |
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Meine kleine Geschichte begann im Jahr 1995, als ich zum ersten Mal einen Ureinwohner aus Mittelamerika, bei einerAusstellung, traf und mit ihm einige Worte auf Deutsch austauschen konnte. Ich war damals sehr froh darüber,mich mit dem jungen Mann auf Deutsch zu unterhalten zu können, da meine Englischkenntnisse nicht die besten waren.
Er kam aus Mexiko und seit diesem Tag an sind wir sehr enge Freunde geworden. Zuvor hatte ich mich schon mit einigen Naturvölkern befasst und bin dann letztendlich auf Native Americans gestoßen. Seit dem habe ich viele Leute aus Amerika kennen gelernt und bin mit einigen auch sehr gut befreundet. Von allen konnte ich sehr viel über ihre Kultur erfahren und sie waren auch sehr begeistert an meinem Interesse. Seitdem habe ich sehr viel gelesen, aber noch mehr von ihnen selbst erfahren, da einige nicht sehr begeistert von Büchern sind, die von Nicht-Indianern, geschrieben wurden. Hier darf man aber auch nicht alle in einen Topf werfen. Das kommt wahrscheinlich auch daher, das in den 60er und 70er Jahren, sehr viele Leute aus aller Welt zu ihnen kamen und ihre Traditionen und auch Spirituellen Riten nachahmten.
Seit vielen Jahren also bin ich auf den Spuren der Indianer und da es Mitte der neunziger noch sehr wenige Seiten über die Indianer im Internet gab, welche auf Deutsch waren, versuchte ich selbst eine Webseite entstehen zu lassen, was mir ja auch schließlich gelang, doch leider führte es zu ständigen Problemen mit dem damaligem Server, sodass immer wieder Daten verloren gingen oder nicht angezeigt werden konnten und ich die Seiten wieder aus dem Internet nahm. Mir geht es eigentlich darum, den Leuten etwas zu vermitteln von dem einstigen Leben der Ureinwohner Amerikas und das sie auf ihre Art und Weise keineswegs so grausam waren, wie die neuen Amerikaner immer behaupteten. Sicher einige hatten auch ihre Folterarten, die bestanden so wie bei vielen anderen Naturvölkern genauso und hatten auch genauso einen Grund für das Verhalten. Viele dieser Grausamkeiten wurden aber von den Europäern eingeführt, so wie das Skalpieren, das den Holländern zu verdanken war und das viele nicht wissen.
In den letzten Jahren habe ich leider auch weniger Zeit gehabt, die Seiten zu überarbeiten, doch das sollte ab jetzt wieder besser werden. Dafür habe ich aber mehr an Erfahrung gesammelt und auch einen Besuch auf der Pine Rigde Reservation getätigt. Ich kann nur jeden Indianerfreund empfehlen sich die Situation und die Leute selbst anzusehen, es war ein beeindruckender Moment in meinem Leben, der sehr viele Spuren in meinem jetzigen Leben hinterließ.
Auch habe ich in den Jahren einiges an Indianisches Handwerk gelernt und auch einigen Freunden ausgeholfen bei Veranstaltungen. Wir gingen zusammen in Schulen um den Kindern über Traditionen und das Leben der einstigen, noch nicht in Reservate gezwungenen, Indianern zu erklären, aber auch um die Situation die derzeit in den Reservaten herrscht nahe zu bringen Ich durfte bei vielen Veranstaltungen im Hintergrund und bei der Organisation mitwirken. Mit meinem Aztekischen Freunden feierten wir von 1996 bis 2000, einmal im Jahr - im Juni-, einen Ehrentag für Mutter Erde an dem sich das Unterrichtsministerium einverstanden hieß, dass die Schüler, welche unsere Zukunft sind, daran beteiligen dürfen. Was war das für ein schönes Erlebnis die 300 bis 400 Schüler und auch Erwachsenen zu sehen um mit uns unsere Mutter Erde zu würdigen. Schade darum, dass wir es nicht durchbringen konnten, diesen einen Tag offiziell zu feiern. Es gibt für so viele Dinge einen Feiertag oder einen Gedenktag, aber für unser allerwichtigstes, unsere Erde, die uns alles gibt um existieren zu können.... um sie kümmert sich keiner. Mit ihnen führten mich die Wege durch halb Österreich und auch nach Deutschland wo sie an POWWOW´s und anderen Veranstaltungen teilnahmen.
In den vergangenen Jahren lernte ich einige Leute kennen von den verschiedensten Stämmen, wie Ernie Phillip von den Shuswap aus Canada, Buffalo Child (Cree) -berühmt durch den Film "Der mit dem Wolf tanzt" (kleiner Tipp...das ist derjenige, der das rohe Ei isst nachdem Wes Studi den Siedler tötete), bei Rodney Grant konnte ich nur einen fernen Blick erhaschen, als er in der Wr. Stadthalle auftrat,. mit Keith Secola Ojibway) konnte ich ein interessantes Gespräch führen, mittels Freunde als Dolmetscher, nachdem ein guter Freund in Wien ein Konzert organisierte, und viele folgten noch darauf.
Heute versuche ich
noch mehr als früher, die menschliche Zwischenbeziehung der beiden Völker
zu verbessern und tausche mich gerne mit anderen Leuten darüber aus.
So versuche ich auch schon seit langer Zeit die Sprache zu erlernen, denn
ohne die Sprache versteht man die Kultur nicht, doch leider stehe ich hiern
ein wenig alleine da, keiner der mit mir ein paar Worte wechseln kann, so
habe ich sehr schnell wieder vergessen. Auch ist es sehr schwierig diese Sprache
zu erlernen, denn die Lehrbücher sind oft sehr verschieden. Doch dann
fand ich etwas, was mir das lernen auch sehr viel leichter machte...ein Mann
aus Deutschland schrieb ein Lehrbuch "Deutsch Lakota". Mittlerweile
gibt es schon 2 davon und eine CD zum anhören. Martin Krüger ist
sein Name und er bietet auch Kurse an, welche zwar wieder alle in Deutschland
stattfinden, doch gebe ich nicht die Hoffnung auf auch mal einen in Österreich
zu organisieren. Bis jetzt hatte ich auch noch nicht das Vergnügen, Martin
kennenzulernen. Unser Kontakt bestand bis jetzt nur per Mail.
Ich hoffe, euch gefällt diese Homepage und das ihr viel Spaß daran habt.