“Lasst
uns gemeinsam unseren Verstand gebrauchen um zu überlegen, was für
ein Leben wir für unsere Kinder schaffen können.”
Zitat von Sitting Bull
Das Dakota Youth Project ( DYP) gibt es nun schon seit 1999 und es wurde von James Robideau entwickelt. Es versucht über fremde Hilfsmittel durch freiwillige Spenden, den ärmsten Menschen im dem riesigen Weltwirtschaftsland "Amerika" zu helfen.
Die Menschen die in den Reservaten wohnen, mussten sich ihre eigene Welt
schaffen um überleben zu können - damit auch ihre kulturelle und
spirituelle Tradition so gut als möglich erhalten werden konnte. Ein
Problem ist hier, dass Amerika die Reservate nicht als eigene Staaten oder
Bundesländer anerkennt und somit auch die UNO und andere Menschenrechtsorganisationen
hier nicht gegen die Regierung der Vereinigten Staaten vorgehen kann.
Leider war der Druck der Regierung und der weißen Siedler, die das Land
immer mehr an sich riss, so groß, dass vieles im letzten Jahrhundert
ausgelöscht wurde. JA! - Ausgelöscht indem man die Kinder im Kleinstalter
den Familien entriss und sie in Internate steckte wo man sie schwer bestrafte,
wenn sie sich in ihrer eigenen Sprache unterhielten oder anderen kulturellen
Dingen ihrer Tradition nachgingen.
Durch diesen großen Kulturschock, ist es dem Großteil nicht mehr möglich sich in ihrer eigenen Sprache zu verständigen oder kulturelle und spirituelle Traditionen oder Zeremonien durchzuführen bzw. zu verstehen. Die Leute können und wollen sich oft nicht mit der alten Kultur identifizieren, da man den Kindern schon in den Internatsschulen einredeten sich müssen wie die Weißen leben, da Gott sie sonst nicht liebt oder sie nicht gleichwertig sind und viele, viele andere solcher Aussagen wurden ihnen weißgemacht ....oftmals auch mit Gewalt.
Die Kinder also waren immer schon die ärmsten die das Leid mittragen mussten. Das DYP ist ein gemeinnütziger Verein der versucht Kindern und ihren Familien zu helfen, die jeden Tag im Pine Ridge Reservat ums überleben zu kämpfen..
Faktoren, die das Leben im Reservat sehr schwierig machen sind unter anderem eine hohe Arbeitslosigkeit, miserable Wohnverhältnisse und große Entfernungen, die ohne Auto nicht bewältigt werden können. Bestimmte Krankheiten treten epidemisch auf, wie z.B. Diabetes mit all ihren Folgeerkrankungen.
Hoffnungslosigkeit und mangelnde Perspektiven führen zu einem hohen Prozentsatz von Alkohol- und Drogenmissbrauch. Leider auch bei werdenden Müttern, was zu einer überdurchschnittlichen Rate von Geburtsdefekten bei Neugeborenen führt. Viele Kinder wachsen bei Verwandten oder Pflegefamilien auf, weil die eigenen Eltern sich aufgrund von Drogenverhalten oder Krankheit nicht um sie kümmern können, oder weil sie frühzeitig verstorben sind.
Als die Indianer durch die US-Regierung im 19. Jahrhundert gewaltsam gezwungen
wurden in Reservaten zu leben, änderte sich ihr Leben drastisch, insbesondere
für die Männer, die Jäger und Krieger waren. Es war für
sie sehr schwierig ihre Rolle in der indianischen Gesellschaft neu zu definieren.
Dies ist auch heute noch einer der
Gründe für Alkohol- und Drogenmissbrauch und häusliche Gewalt.
Was an die Indianer heute in Form von Sozialhilfe ausgezahlt wird, ist in Wirklichkeit nichts anderes als die Erfüllung der Verträge, die im 19. Jahrhundert mit der US-Regierungn geschlossen wurden. Für die riesigen Ländereien, die an die Weißen abgetreten wurden, versprach man den Indianern unter anderem Nahrung, Kleidung und medizinische Versorgung. Der Betrag, den eine indianische Familie monatlich erhält, ist sehr gering. In Familien mit Drogenverhalten, kommt dieses Geld oftmals nicht den Kindern zugute. Ausführliche Informationen über Probleme von Kindern/Jugendlichen im Reservat gibt es auf der DYP-Webseite
Das DYP versucht mit verschiedenen
Aktivitäten zur Verbesserung der Lebensbedingungen von Kindern und Jugendlichen
im Reservat beizutragen.
Detaillierte Infos hierzu gibt es ebenfalls auf der DYP-Webseite:
DYP Bildungsprojekte
DYP Jugendheim-Projekt
DYP Projekt "Hilfe
für Reservatskinder"
Da das DYP sich ausschließlich aus Spenden finanziert, sind es unsere freiwilligen Spenden, die Hilfe für ein Kind oder einen Jugendlichen im Reservat ermöglichen.
Jeder Cent zählt !! Auch in Österreich gibt es immer wieder Leute die gerne Spenden wollen. Hier versuchen wir von mehreren Leuten Spenden zu sammeln und mit einer einmaligen Transaktion als Mittelsmann der Geldüberweisung zu fungieren. Da Überweisungen auch etwas kosten, wollen wir hier durch mehr Personen, die sich gerne an so einer Spende beteiligen möchten, zusammentun um einen größeren Betrag auf einmal überweisen zu können. Egal um welchen Betrag es sich handelt, wir werden diese zusammentragen und mit 100% Sicherheit an das DYP weiterleiten.
Um sich an dieser Sammelspende zu beteiligen senden sie uns bitte per Email
eine Nachricht.
WICHTIG!! Als Betreff: bitte "Sammelspende" angeben. Name, Anschrift,
Telefonnummer und Betrag wären sehr von Vorteil.
Nach Eingang ihrer Nachricht werden wir mit ihnen Verbindung aufnehmen.
Hier gibt es Infos über weitere Hilfsmöglichkeiten
Kontakt zum DYP:
De beste Kontaktaufnahme ist per Email an:
| James Robideau | DYP Büro |
Postanschrift:
Dakota Youth Project, Inc.
P.O. Box 2036
Pine Ridge, SD 57770
Telefonische Kontaktaufnahme ist nur bedingt möglich. Die Zeitverschiebung
beträgt minus acht Stunden.
001-308-327-7617
Copyright © by Rainer Krenn
Text überarbeitet von Isabella Schön